Erfolgreiche German Masters 2025 in Ehningen – Silber für Hamid Momen vom Ringerverein Hannover

Am Wochenende vom 30. bis 31. Mai 2025 stand das württembergische Ehningen ganz im Zeichen des deutschen Ringsports: Über 200 Veteranenringerinnen und -ringer aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zusammen, um bei den German Masters 2025 in den Stilarten Freistil und griechisch-römisch ihre Kräfte zu messen. Ausrichter der traditionsreichen Veranstaltung war erneut der TSV Ehningen, der bereits 2019 als Gastgeber überzeugt hatte. Die Titelkämpfe fanden in der gut besuchten Sporthalle Schalkwiese statt und waren bestens organisiert – sowohl auf sportlicher als auch auf logistischer Ebene.

Die German Masters gelten als inoffizielle Deutsche Meisterschaft der Altersklasse 35+ und bieten Athletinnen und Athleten, die sich dem Ringsport auch nach ihrer aktiven Karriere verbunden fühlen, eine differenzierte Plattform für faire Wettkämpfe, Austausch und sportliche Begegnung auf hohem Niveau. In verschiedenen Alterskategorien (A–F) und Gewichtsklassen traten die Teilnehmenden an, um sich national zu messen – mit großem Einsatz, sportlicher Leidenschaft und beeindruckender Disziplin.

Ein besonderes Highlight aus niedersächsischer Sicht war der Auftritt von Hamid Momen vom Ringerverein Hannover e.V.. Der erfahrene Freistilringer trat in der Altersklasse A (35–40 Jahre) in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm an und zeigte über den gesamten Turnierverlauf hinweg eine herausragende Leistung. Bereits im ersten Kampf ließ Momen keine Zweifel an seiner Form aufkommen: Gegen Mohammed Pahlavan vom SC Nürnberg 04 dominierte er technisch und siegte mit einer klaren Punktwertung (4:0). Auch im zweiten Duell setzte er seine Serie fort und bezwang Daniel-Matthias Hofholz vom KSK Furtwangen mit technischer Überlegenheit (10:0). Damit stand Hamid Momen verdient im Finale dieser stark besetzten Klasse.

Dort traf er auf den ebenfalls erfahrenen Ringer Manouchehr Ghareghashlou-Aghaz vom Wandsbeker Athleten Club. In einem intensiven Finalkampf musste sich Momen nach Punkten (2:12) geschlagen geben. Dennoch war der Gewinn der Silbermedaille ein großartiger Erfolg – nicht nur für ihn persönlich, sondern auch für den Ringerverein Hannover und den niedersächsischen Ringsport insgesamt.

Die gesamte Veranstaltung war geprägt von einem hohen sportlichen Niveau, großer Fairness und einer positiven Atmosphäre auf und neben den Matten. Der TSV Ehningen überzeugte mit einer durchdachten Organisation, einem reibungslosen Ablauf und einer herzlichen Gastfreundschaft, die bei Teilnehmenden und Zuschauern gleichermaßen gut ankam. Besonders geschätzt wurde auch die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung innerhalb der Ringer-Community, die in dieser Altersklasse einen großen Stellenwert einnimmt, wenn man das technischen Niveau und das Ausmaß der Erfahrungswerte bedenkt. Ein Austausch von dem auch die jüngeren Generationen später im Training profitieren können.

Fazit:
Mit seinem zweiten Platz bei den German Masters 2025 hat Hamid Momen ein starkes sportliches Zeichen gesetzt. Seine Kämpfe zeigten nicht nur technische Stärke und taktisches Können, sondern auch Kampfgeist und Disziplin. Sein Erfolg unterstreicht, wie lebendig und leistungsstark der Ringsport auch im Veteranenbereich ist. Der Ringerverein Hannover sowie der Niedersächsische Ringerverband dürfen stolz auf diese Leistung sein – sie zeigt, dass kontinuierliches Engagement, Erfahrung und Leidenschaft für den Sport auch jenseits des aktiven Leistungssports große Früchte tragen können.

Die German Masters 2025 in Ehningen haben eindrucksvoll bewiesen, dass der Ringsport auf allen Ebenen – ob Jugend, Aktive oder Veteranen – von einer starken Gemeinschaft, hoher sportlicher Qualität und großem gegenseitigem Respekt lebt. Eine Veranstaltung, die Maßstäbe gesetzt hat – und ein Erfolg, der in Erinnerung bleiben wird.

Als NRV freuen wir uns sehr darüber, dass der Sport, unabhängig von alter und Umständen der Lebenssituation, mit so viel Leidenschaft gelebt wird. Ringen findet nicht nur im Wettkampf der aktiven sportlichen Laufbahn statt, sondern vor allem in den Bereichen darüber hinaus, in der Vereinskultur unserer Mitgliedsvereine und deren Zusammenarbeit untereinander. Es geht um Gemeinschaft und Begegnung. Um eine gemeinsame Position zu Ringen bedeutet mehr als nur sich durchzusetzen, es ist in erster Linie eine Begegnung mit sich selbst und den eigenen Grenzen, darüberhinaus die Kollision zwei verschiedener Absichten und das Austragen eines Konflikts.

Ringen verbindet.

Pressearbeit: Valentin Griß