Horst Hinze Gedenkturnier in Werdau

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich die Sporthalle des Werdauer Gymnasiums in ein wahres Zentrum des Ringkampfsports: Der AC 1897 Werdau richtete das traditionsreiche Horst-Hinze-Gedenkturnier aus. Dieses Turnier würdigt das Lebenswerk von Horst Hinze, der über viele Jahrzehnte hinweg das Vereinsleben und den Ringkampfsport in der Region entscheidend prägte. Seit 1958 war Hinze als Trainer, Kampfrichter und Organisator aktiv und brachte unzählige Generationen von Sportlerinnen und Sportlern auf die Matte. Für den AC Werdau ist das Gedenkturnier damit weit mehr als ein sportlicher Wettkampf – es ist ein lebendiges Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für den unermüdlichen Einsatz eines Mannes, der seine Leidenschaft für den Ringkampfsport stets an andere weitergegeben hat.

Zahlreiche Nachwuchsathleten aus verschiedenen Vereinen trafen in Werdau aufeinander, um sich im griechisch-römischen Stil spannende Duelle zu liefern. Die Wettkämpfe boten nicht nur packende Unterhaltung für die Zuschauer, sondern verdeutlichten auch das große Potenzial des Ringkampfnachwuchses in der Region. Besonders bemerkenswert war die überregionale Beteiligung: Zwei niedersächsische Vereine machten sich auf den weiten Weg nach Werdau, um am Turnier teilzunehmen – der TSV Cluvenhagen und Masao Grappling Lingen. Die Anwesenheit dieser Teams unterstreicht nicht nur die überregionale Strahlkraft des Gedenkturniers, sondern zeigt auch die enge Verbundenheit der Ringkampfgemeinschaft über Ländergrenzen hinweg. Mit ihren talentierten Sportlern bereicherten sie den Wettkampf erheblich und sorgten für zusätzliche sportliche Spannung.

Durch das Horst-Hinze-Gedenkturnier gelingt es dem AC Werdau auf beeindruckende Weise, Tradition und sportliche Zukunft miteinander zu verbinden. Der Verein ehrt nicht nur eine prägende Persönlichkeit seiner Geschichte, sondern bietet gleichzeitig jungen Sportlerinnen und Sportlern eine Bühne, um sich zu beweisen. Damit leistet das Turnier einen wertvollen Beitrag zur Förderung des Ringkampfsports und sendet ein starkes Signal: Das Erbe von Horst Hinze lebt in Werdau weiter – auf der Matte, im Vereinsleben und in der Begeisterung der nächsten Generation.

Als NRV sind wir von dem Länderübergreifenden Engagement in der Jugendarbeit begeistert.
Es hat sich gelohnt. Die Ergebnisse zeigen, dass die kontinuierlich strebsame Haltung unserer Trainer und Athleten bzw Athletinnen Früchte tragen. Gemeinsam stärken und formen wir eine neue Generation von Ringerinnen und Ringern.

Pressearbeit: Valentin Griß